Geschäftsstelle des
Reformierten Bundes

Calvin-Zentrum
Knochenhauerstraße 42
D-30159 Hannover

tel.: +49-511-47 399 374
fax: +49-511-47 399 428

e-mail: info@reformierter-bund.de

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Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 8-13 Uhr
(Im Februar 2016 nur Di - Fr. 8-12 Uhr)

Aktuelle Termine


Global Players für Gott und Welt
27.06.2017 bis 04.08.2017: Ausstellung in Leipzig
Wie die Reformation die Welt bis heute verändert


Reformation und Flucht - Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert
14. Mai bis 05. Nov. 2017
Gemeinsame Ausstellung der Johannes a Lasco Bibliothek und des Ostfriesischen Landesmuseums Emden


Schepken Christi im Emder Hafen
23. Juni - 27. August: Ausstellung „Ich bin fremd gewesen. 500 Jahre Reformation – 500 Jahre Migration“ auf einem historischen Segelschiff im Emder Hafen
Feierliche Eröffnung mit Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher und Oberbürgermeister Bernd Bornemann am 23. Juni, 11 Uhr


Ferne Folgen. Reformation und Orthodoxe Kirche
Donnerstag, 2. November 2017 - 19:30 Uhr in Osnabrück
Dr. Alexandru Ionița (Orthodoxe Fakultät, Uni Sibiu/ Hermannstadt) spricht zum Thema: Ferne Folgen. Reformation und Orthodoxe Kirche: gegenseitige Beeinflussung am Beispiel Siebenbürgens


Konfirmation – ein Kind der Reformation
21. Mai 2017 bis 31. August 2017: Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum Bad Karlshafen
Für das Reformationsgedenkjahr 2017 ist im Deutschen Hugenotten-Museum Bad Karlshafen eine Sonderausstellung mit dem Titel „Konfirmation – ein Kind der Reformation“ geplant. Der Straßburger Reformator Martin Bucer hat als Berater des Hessischen Landgrafen Philipp des Großmütigen die Einführung der Konfirmation in Hessen angeregt. Die Konfirmation sollte als „Taufergänzung“ dienen, um den jungen Menschen Gelegenheit geben, ihren Glauben zu bekennen, was bei der Kindertaufe noch nicht möglich war.


UEK: 200 Jahre Union zwischen lutherischen und reformierten Kirchen
Veranstaltungen zum 200. Jubiläum im Jahr 2017
Im Jahr 2017 wird nicht nur 500 Jahre Reformation, sondern auch 200 Jahre Unionen zwischen lutherischen und reformierten Kirchen gefeiert.


Wer glaubt, übernimmt auch gesellschaftliche Verantwortung
NRW-Kirchen eröffnen in Wittenberg Pavillon zur Barmer Erklärung
Wittenberg. Welche Orientierung gibt der christliche Glaube für unser Leben im Hier und Jetzt? Dieser Kernfrage der Reformation begegnen Besucherinnen und Besucher der Lutherstadt Wittenberg in einem Pavillon, den die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen zur dortigen Weltausstellung schicken. Sein Thema: „Gelebte Reformation – Die Barmer Theologische Erklärung“.


Israelsonntag 2017 - Arbeitshilfe zum Download
Gemeinden besinnen sich auf Verbindendes mit dem Judentum
Wäre sie nicht kostenlos zu haben, spräche man von einem Bestseller. Mehrere Tausend Mal wird die Arbeitshilfe zur Feier des Israelsonntages jedes Jahr aus dem Internet heruntergeladen. Ab sofort steht die Ausgabe 2017 zum Download bereit.


Bibelkongress: Begnadet zum Tun
25. bis 27. August 2017: Bibelkongress in der Woltersburger Mühle, Uelzen
Robert Raphael Geis hat mit den Worten „wir sind begnadet zum Tun“ das Judentum charakterisiert und das Christentum herausgefordert. Denn Gnade ist Grunderfahrung, aber auch Schmerzpunkt der Geschichte des Christentums. Steht Gnade für die Befreiung in einen Lebensraum oder ist Infantilisierung durch ein autoritäres Gottesbild damit verbunden? Wie können wir den Gegensatz von Glauben und Werken überwinden und Gnade und Verantwortung zusammenhalten?


Einfach frei – nicht nur am 31. Oktober 2017
Die westfälische Landeskirche auf dem Weg zum 500-jährigen Reformationsjubiläum
Westfalen. Mit der Kampagne »Einfach frei« nimmt die Evangelische Kirche von Westfalen den einmaligen Feiertag am 31. Oktober 2017 zum Anlass, die aktuelle Bedeutung der Reformation vor 500 Jahren zu unterstreichen.


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Geschichte

Der Reformierte Bund ist ein Dachverband für etwa 1,5 Millionen reformierte Gemeindeglieder in Deutschland. Der Ref. Bund wurde 1884 gegründet mit der Absicht, den Austausch und die Gemeinschaft der reformierten Christen und Christinnen in Deutschland zu fördern und das theologische Erbe in der Tradition Calvins und Zwinglis zu wahren und zu pflegen. Der Ref. Bund wurde 1907 in das Vereinsregister eingetragen und versteht sich als ein Kirchenbund aus (Landes-)Kirchen, Kirchengemeinden und Kirchenmitgliedern.

Findbuch des Archives des
Reformierten Bundes (PDF)

2014 wurde zudem der Reformierte Bund in der EKD (RBiEKD) als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch die Ev.-ref. Kirche (ErK) und die Lipp. Landeskirche (LLk) gegründet. Der RBeV ist dem RBiEKD mit dessen Gründung beigetreten. Beide, der Verein und die Körperschaft, dienen dem gleichen Auftrag, die ref. Gemeinden zu sammeln und deren gemeinsame Ausrichtung in der EKD zu stärken. Darüber hinaus verfolgt der RBiEKD das Ziel, die besondere Verantwortung reformierter Gemeinden in die wesentlichen Bereiche des kirchlichen Lebens und Handelns einzubringen sowie die Gemeinsamkeit zu fördern und damit die Einheit der Evangelischen Kirche in Deutschland zu stärken.

Zur Geschichte des Ref. Bundes gibt es drei zentrale Publikationen:

  • Eine kleine Geschichte des Reformierten Bundes. Von Hans-Georg Ulrichs (2016), online hier

  • 100 Jahre Reformierter Bund. Beiträge aus Geschichte und Gegenwart, hrsg. v. Joachim Guhrt, Bad Bentheim 1984
    Beiträge (teilweise zugänglich unter: www.reformiert-info.de/4224-15-8-2.html).

  • Der Moderator. Ein Dank für Peter Bukowski, hrsg. v. Hans-Georg Ulrichs, foedus 2015.

Das Findbuch des Archives des Reformierten Bundes kann im PDF-Format eingesehen werden. 

von J.F. Gerhard Goeters

aus: 100 Jahre Reformierter Bund. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart, hrsg. im Auftrage des Moderamens des Reformierten Bundes von Joachim Guhrt, Bad Bentheim 1984, 12-37
von Wilhelm Niesel

aus: 100 Jahre Reformierter Bund. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart, hrsg. im Auftrage des Moderamens des Reformierten Bundes von Joachim Guhrt, Bad Bentheim 1984, 38-57
Von Hans-Georg Ulrichs (2016)

Als der Reformierte Bund 1884 gegründet wurde, geschah dies vor dem Hintergrund einer – jedenfalls so wahrgenommenen – fortschreitenden Marginalisierung der Reformierten im 19. Jahrhundert.