Aus für diakonische Einrichtungen

ErK: Die Arbeit & Soziales gGmbH des Synodalverbandes Südliches Ostfriesland meldet Insolvenz an


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Trotz intensiver Verhandlungen sei es nicht gelungen, eine tragfähige Finanzierung für die verschiedenen Arbeitsbereiche sicherzustellen.

Als Gründe nannte sie insbesondere steigende Lohnkosten, erhöhte technische Anforderungen sowie hohe Mietbelastungen, die letztlich zur Zahlungsunfähigkeit geführt hätten.

Von der Insolvenz sind mehrere Einrichtungen betroffen, in denen seit Jahren erfolgreiche diakonische Arbeit geleistet wurde. Dazu zählen unter anderem die Begleitung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter (UMA), die Hafenschule, die Schuldnerberatung, Angebote der Jugendhilfe sowie das Waschhaus. „Hier haben benachteiligte Menschen wichtige Unterstützung erhalten“, betonte Währisch-Purz. Diakonisches Handeln sei ein sichtbarer Ausdruck kirchlichen Auftrags, sich um Hilfsbedürftige zu kümmern.

Die 41 Mitarbeitenden wurden am gestrigen Donnerstag im Rahmen einer Vollversammlung über die Situation informiert. Auch die Synodalen des Synodalverbandes Südliches Ostfriesland als alleinige Gesellschafter wurden unterrichtet.

Die Angebote waren über viele Jahre hinweg Teil des diakonischen Arbeitsfeldes des Synodalverbandes. Im Jahr 2023 wurde die Arbeit & Soziales in die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH überführt.


Quelle: ErK