Tagesgebet

SUCHE NACH EINER PREDIGT

from... - die reformierte App

Newsletter
Gnade, Bund und Auftrag Gottes für die Welt
Lied-Predigt über Micha 7, 18-2 8 (3. Sonntag nach Trinitatis)

➀ Die volle, reiche Gnade von Jesus Christus, unserem Herrn, und auch die Liebe Gottes sei mit euch allen, nah und fern!
Die gute Nachricht singen will ich in euer Ohr, das Gotteswort soll klingen, als säng’ der Engel Chor.
➁ Die Botschaft steht geschrieben bei dem Propheten Micha klar, dort in Kapitel sieben - ich reich’ euch nun die Worte dar:
Wer wäre Gott wie du, der seine Leute liebt, der aufmerkt immerzu und unsre Schuld vergibt?!
➂ Er geht mit großer Geste hinweg über unser Vergeh’n. Seines Besitzes Reste lässt er in Ewigkeit besteh’n.
Hält nicht fest an sei’m Zorn, denn Gnade ihm gefällt. Schenkt uns der Hoffnung Born, dass unsre Schuld nicht zählt.
➃ Hinab zum Meeresgrunde versinken ihre Sünden tief. Treuschwur aus seinem Munde einst seinen Knecht Israel rief.
In grauer Vorzeit Tagen sprachst du zu Abraham von Güt’, hießest ihn wagen, zu geh’n nach Kanaan.
- - - - -
➄ Und nun zu euch, Brüder und Schwestern! Denk nicht, die Botschaft sei von gestern! Auch wenn die Worte sind uralt - mich lässt das Gotteswort nicht kalt. Um Christi Will’n gehör’n auch wir zum Volk des Bundes für und für.
➅ Gott macht uns frei von aller Sünde, dass Schuld uns nicht für immer binde an das Vergang’ne, das uns quält. Dazu hat Gott uns doch erwählt in Jesus Christus, unserm Herrn. Wer solches glaubt, der folgt ihm gern.
➆ Wo ist ein Gott, ihm zu vergleichen, und welche Macht sollt’ ihm nicht weichen? Er ist langmütig, voll Geduld. Christ litt am Kreuz für unsre Schuld, damit wir leb’n in Ewigkeit und sind zu seinem Dienst bereit.
- - - - -
- - - - -
2. Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke; der Herr ist groß in seinem Werke. Sucht doch sein freundlich Angesicht: Den, der ihn sucht, verlässt er nicht. Denkt an die Wunder, die er tat, und was sein Mund versprochen hat.
3. O Israel, Gott herrscht auf Erden. Er will von dir verherrlicht werden; er denket ewig seines Bunds und der Verheißung seines Munds, die er den Vätern kundgetan: Ich lass euch erben Kanaan.
- - - - -
➇ Was gibt es nun noch zu erklären? Gott will uns seine Huld gewähren. Wir singen freudig Lob und Dank, und es verstummen Streit und Zank. Zur Freiheit hat uns Gott befreit, das zu bezeug’n sind wir bereit.
➈ Wen Gott berufen hat, ist selig. Schau, wir sind viele, gar nicht wenig! Leb deinen Glauben, werde froh, zeig’s deinem Nächsten ebenso und leite ihn auf Christi Pfad, der ihn wie dich erlöset hat.
- - - - -
- - - - -
6. Das tat der Herr, weil er gedachte des Bunds, den er mit Abram machte. Er führt an seiner treuen Hand sein Volk in das verheiß’ne Land, damit es diene seinem Gott und dankbar halte sein Gebot.
7. O seht, wie Gott sein Volk regieret, aus Angst und Not zur Ruhe führet. Er hilft, damit man immerdar sein Recht und sein Gesetz bewahr. O wer ihn kennet, dient ihm gern. Gelobet sei der Nam’ des Herrn.
- - - - -
➉ O seht, der Globus steht in Flammen! Doch Gottes Wort ruft uns zusammen, zu schützen Pflanze, Erde, Tier vor Egoismus, Raubbau, Gier. Lasst uns bebauen und bewahr’n die Gabe Gottes vor Gefahr’n!
➀➀ Hört Abels Blut: Es schreit zum Himmel aus Völkermord und Kriegsgetümmel. Lass uns der Brüder Hüter sein, uns für Versöhnung setzen ein, dass wie im Himmel, so auf Erd des Vaters Will’ verwirklicht werd’.
➀➁ Amen, das heißt: Es soll geschehen. Hilf, Herr, dass wir vor dir bestehen, dass wir dich lieben voller Kraft und Gutes tun, das Gutes schafft für die Geschwister nah und fern, auf dass die Welt dein’ Willen lern!
Stephan Schaar


